Willkommen liebe Lernpartner! Die OBS kooperiert ab sofort mit Rügenwalder Mühle, LzO und Karl-Jaspers-Klinik für noch mehr Praxis im Unterricht

J. Müller (Gemeinde BZ), C. Merschhemke/A. Schaffrath (Uni Vechta), C. Möhring/J. Hannöver (Rügenwalder M.), S. Rückbrodt (LzO), F. Carstens (Landkreis), H. Fricke (LzO), Dr. J. Boy (OBS), A. Krüger/L. Ulken (KJK), R. Denker (Landkreis), Dr. A. Schilling
J. Müller (Gemeinde BZ), C. Merschhemke/A. Schaffrath (Uni Vechta), C. Möhring/J. Hannöver (Rügenwalder M.), S. Rückbrodt (LzO), F. Carstens (Landkreis), H. Fricke (LzO), Dr. J. Boy (OBS), A. Krüger/L. Ulken (KJK), R. Denker (Landkreis), Dr. A. Schilling

 

Schule und berufliche Praxis Hand in Hand - ab sofort an der OBS

 

Einen intensiven Einblick in die Arbeitswelt von drei hiesigen Unternehmen erhalten die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Bad Zwischenahn (OBS) ab dem Schuljahr 2020/21. Möglich wird dies durch die Teilnahme am Projekt „KURSZukunft“, bei dem Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben entwickelt werden und an dem sich die OBS als erste Schule des Landkreises Ammerland beteiligt. Zum Auftakt wurde jetzt die Kooperationsvereinbarung 2020 zwischen den beteiligten Unternehmen Rügenwalder Mühle, Karl-Jaspers-Klinik und der Landessparkasse zu Oldenburg mit der OBS, der Universität Vechta, der Gemeinde Bad Zwischenahn sowie dem Landkreis Ammerland unterzeichnet.

 

 OBS geht als erste Schule im Ammerland neue Wege

 

 Die Initiative des Fachkräftebündnis NORDWEST und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wird seit 2017 von der Universität Vechta umgesetzt. Der Ansatz der Lernpartnerschaften hat sich im Nordwesten bereits in zahlreichen Landkreisen zwischen Oldenburg und Osnabrück bewährt. Klassisch sei dabei die Kooperation zwischen einer Schule und einem einzelnen Betrieb, wie die Organisatoren Dr. Christoph Merschhemke vom Institut Unternehmen & Schule und Anna Schaffrath von der Universität Vechta festhalten. Hier gehe Bad Zwischenahn dank eines aktiven Netzwerkes Schule-Beruf, das gemeindeseitig gesteuert wird, noch einen Schritt weiter. „Mit gleich drei Partnerbetrieben setzt die Oberschule ein starkes Signal für die Bedeutung der beruflichen Orientierung und die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vor Ort“, beschreibt Merschhemke den erweiterten Fokus in der Gemeinde.    

 

Profilwahl in Jahrgang 9 (RS-Zweig) mit hohem Praxisbezug

 

 Den Schülerinnen und Schülern im Realschulzweig werden die Betriebe künftig ab der 9. Jahrgangsstufe als Beispiele aus der lokalen Berufswelt begegnen. Dieser „Praxis-Check“ umfasst Elemente wie Betriebserkundungen oder Experten-Besuche im Unterricht, die vor- und nachbereitet werden. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet dabei das Thema Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und wird nach jedem Schuljahr evaluiert und weiterentwickelt. „Die Suche nach dem passenden Beruf ist für die Jugendlichen in jedem Jahrgang ein vielschichtiger Prozess, der immer neu mit Leben gefüllt werden sollte. Gerade in Zeiten der Pandemie, in denen z. B. die Suche nach Praktikumsplätzen zur Herausforderung wird, sind Lernpartnerschaften mit lokalen Betrieben für uns ein sehr interessanter Ansatz“, erklärt Schulleiter Dr. Jürgen Boy.  

 

Kooperationen mit Betrieben als Hilfestellung für die Berufswahl

 

Dass beide Seiten – Schule wie Wirtschaft – von dieser neuen Art der Kooperation profitieren, betont auch Bürgermeister Dr. Arno Schilling: „Je früher Schülerinnen und Schüler Einblicke ins Berufsleben bekommen, betriebliche Abläufe kennenlernen und Kontakte in den Unternehmen knüpfen können, desto leichter fällt ihnen später der Einstieg in den Beruf. Und die Betriebe bekommen Auszubildende, die ihre Stärken kennen und sich bewusst für einen Beruf oder eine Branche entschieden haben.“

 

 Ansprechpartnerin für Rückfragen: Julie Müller, julie.mueller@obs-bz.de

 


Berufsorientierung im Netzwerk - zweite Runde für das Projekt "10+Beruf" für die SchülerInnen der H10 startet

Die heutige Arbeitswelt ist komplex und selbst für Lebenserfahrene häufig unübersichtlich. Hier helfen professionelle Akteure, offene Fragen zu klären.

 

 Zuhören und Perspektiven aufzeigen im Team  = „10+Beruf“

 

Seit 2019 geschieht dies an der Oberschule Bad Zwischenahn in neuer Form: Unter der Überschrift „10+Beruf“ beraten an der Seite der Lehrkräfte (Kathrin Riesenberg/Waldemar Neigel) ein Berufsorientierungs-Coach der Gemeinde Bad Zwischenahn (Julie Müller) sowie die Berufsberaterin der hiesigen Agentur für Arbeit (Jacoba van der Harst). Diese Form der Kooperation ist im Ammerland einzigartig.

 

Die Beratung umfasst Angebote im Klassenverband, Gespräche zu individuellen Zielen und Möglichkeiten sowie bei Bedarf Hilfe bei Bewerbungen für weiterführende Schulen und/oder der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen.

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen: Julie Müller, julie.mueller@obs-bz.de / 04403-9487-50

 

 


Der Realschul-Jahrgang 9 auf Berufe-Entdeckungstour


Berufsorientierung in der virtuellen Realität

November 2019 - Ob im Sitzen oder Stehen - beim ersten Schritt hinein in eine virtuelle Welt, die VR-Brillen vor den Augen entstehen lassen, gerät die Wahrnehmung kurz ins Wanken. Diese besondere Erfahrung konnten Schülerinnen und Schüler der Oberschule nun erstmalig im Rahmen des Projekttages "Arbeitswelt zum Anfassen" machen, bei dem sogenannte "VR-Brillen" (=Virtuelle Realität) zum Einsatz kamen.

 

In der virtuellen Welt angekommen, waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, sich aus über hundert Kurzfilmen zur Berufsorientierung je nach Interessensgebiet einen Favoriten auszuwählen. So tauchte eine Gruppe für einige Minuten in die Welt der Ausbildungsberufe in einem Hotel ein und konnte den potentiellen Arbeitsplatz fast wie bei einem realen Besuch in der ungewohnten dreidimensionalen Perspektive erkunden.

 

Im Anschluss wurde das Gesehene in der Gruppe kurz präsentiert und Fragen besprochen wie: "Was zeichnet den gewählten Ausbildungsberuf aus?" oder "Worauf sollten Bewerber achten?" besprochen.

 

Einhelliges Fazit nach dem Experiment "Virtual Reality": Gerne wieder!